Saisonrückblick 2025/2026: Platz 12, Bilanz 8:16.
Die Profis verpassen die Playoffs — Coach Florian Gut zieht Bilanz und blickt nach vorn.
- Saisonbilanz: 8 Siege, 16 Niederlagen, Platz 12 — die Playoffs wurden verpasst, nur der Klassenerhalt gelang.
- Bester Werfer war Eigengewächs Musa Abra (19) mit 17,1 Punkten im Schnitt, Kapitän Paul Albrecht blieb als „Mr. Double-Double" konstant (13,4 Pkt., 11,2 Reb.).
- Die Hälfte des Kaders besteht aus Absolventen der eigenen Nachwuchsförderung.
- Die LÖWENPARK-Sanierung soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein und Nachwuchs- und Profitraining besser verzahnen.
Die CATL Basketball Löwen beenden die Saison 2025/2026 mit einer Bilanz von 8 Siegen und 16 Niederlagen auf Platz 12 der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Die junge Mannschaft verpasste damit die Playoff-Qualifikation und erreichte nur das Minimalziel des Klassenerhalts.
„Unser Ziel war die erneute Qualifikation für die Playoffs. Es ist uns jedoch nicht gelungen, positive Entwicklungen dauerhaft in unser Spiel einzubauen — uns fehlte über die Saison hinweg die nötige Konstanz." — Florian Gut, Coach
Im Nachhinein habe die Kaderplanung mit nur 12 Spielern und vier etablierten Stammspielern immer wieder zu personellen Engpässen geführt, so Gut. Er lobt aber die Flexibilität der Mannschaft und hebt besonders Kapitän Paul Albrecht sowie Spielmacher Musa Abra für ihre außergewöhnlichen Leistungen und ihre Führungsstärke unter Druck hervor.
Paul Albrecht (32) stand in allen 24 Spielen auf dem Parkett, kam auf über 30 Minuten Einsatzzeit pro Spiel sowie 13,4 Punkte und 11,2 Rebounds im Schnitt — und wurde damit seinem Spitznamen „Mr. Double-Double" erneut gerecht. Ein Höhepunkt war sein spektakulärer Korb mit der linken Hand in den letzten Sekunden der Verlängerung beim Auswärtsspiel in Leitershofen.
Der 19-jährige Musa Abra, ein echtes Eigengewächs, war mit 324 Punkten in 19 Einsätzen (17,1 Punkte im Schnitt) bester Werfer des Teams und übernahm dabei viel Verantwortung in Offensive und Defensive. Vier aktuelle Spieler der U19-Bundesliga — Luca Förster, Jeremie Fotso-Sighom, Léonar Fliege und Luke Kiraly — sammelten wichtige Spielzeit; zusammen mit Friedrich Radefeld und Abra bestand damit die Hälfte des Kaders aus Absolventen der eigenen Nachwuchsförderung.
Weitere wichtige Beiträge kamen von Samuel Nellessen (21), der seine Spielzeit von 16 auf über 27 Minuten pro Spiel steigerte, Jasper Brand (20), der seine Einsatzzeit verdreifachte, Noah Kamdem (27) mit persönlicher Bestmarke von 8,6 Rebounds pro Spiel, Mike Mitchell (23) mit 20,1 Punkten im Schnitt bei 37 Prozent Dreierquote sowie Ivan Kucan (29), der in seinen letzten neun Einsätzen 16,3 Punkte beisteuerte.
„Die Sanierung des LÖWENPARK wird bis Ende 2026 abgeschlossen sein und gibt unserem Verein damit ein dauerhaftes Zuhause — das wird uns helfen, Nachwuchsarbeit und Profitraining noch besser miteinander zu verzahnen." — Florian Gut, Coach
Gut blickt bereits nach vorn: Die Spieler bekämen jetzt eine längere Pause, mit der Vereinsführung werde man eine gründliche Manöverkritik durchführen und die notwendigen strukturellen wie sportlichen Verbesserungen besprechen.
Den vollständigen Spielplan der kommenden Saison sowie weitere Spielberichte findest du auf der Seite Spielplan & -berichte.