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Team Huddle

Basketball Löwen ziehen positives Saison-Fazit und blicken ambitioniert in die Zukunft

Nach der Gründung des Klubs im Sommer 2018, liegt nun die erste Spielzeit hinter den Basketball Löwen. Auch wenn das Geschäftsjahr, wie in der Branche üblich, formal noch bis zum 30. Juni läuft, trafen sich die Verantwortlichen um die beiden Geschäftsführenden Gesellschafter Wolfgang Heyder und Florian Gut in den letzten Wochen zu mehreren Sitzungen um die zurückliegende Saison auszuwerten. Im Mittelpunkt stand die Analyse der sportlichen, wirtschaftlichen und organisatorischen Entwicklungen des jungen Klubs, sowie die ganzheitliche Etablierung der Sportart Basketball gemeinsam mit den Kooperationspartnern im Nachwuchsbereich und in der öffentlichen Wahrnehmung.

Hierzu einige zentralen Daten zur ersten Saison der Basketball Löwen in der 2. BARMER Basketball Bundesliga ProB:

– Obwohl die Löwen mit Robert Franklin einen der ältesten Akteure der Liga in ihren Reihen haben, ist das Durchschnittsalter der Mannschaft sehr niedrig. 10 der 15 Spieler gehörten zur Altersstufe U22 (Geburtsjahrgang 1998 und jünger).
– Fast die Hälfte der Mannschaft (7 aus 15 Spielern) sind aus Thüringen, wobei 5 der Spieler aktuell noch im U19-Alter und damit im eigenen Nachwuchsbereich aktiv sind. Mit Lucas Wobst konnte ein Eigengewächs aus der Region sogar die meiste Spielzeit aller U19-Spieler in der gesamten Liga sammeln.
– Der 8. Tabellenplatz mit einer Bilanz von 10 Siegen aus 22 Hauptrunden-Spielen führte zum Playoffseinzug und somit zum frühzeitigen Klassenerhalt. Mit 6 Siegen können die Löwen zudem eine leicht positive Bilanz vor heimischen Publikum aufweisen. Zwar wurde die Playoffs-Serie gegen den Tabellenführer aus dem Norden mit 0:2 verloren, trotzdem zeigten die Erfurter durchaus in beiden Partien gegen Münster über weite Teile gute Leistungen und eine Perspektive für die Zukunft.
– Das Zuschauerinteresse ist sicherlich eine weitere positive Überraschung. Mit durchschnittlich 1.144 Besuchern landete die Riethsporthalle auf dem dritten Platz in der gesamten ProB. Bei zwei Partien (das Weihnachtsspiel gegen Bayern München und der Doppelspieltag mit den Thuringia Bulls) übertraf die Karten-Nachfrage die bestehende Hallenkapazität von 1.500 Plätzen.
– Dank des beeindruckenden Engagements von über 50 ehrenamtlichen Unterstützern verwandelte sich die Riethsporthalle an den Spieltagen immer wieder aufs Neue zu einer attraktiven Spielstätte mit Rahmenbedingungen, die sicherlich bereits für die ProA bereit sind.

Zugleich fand natürlich hinter den Kulissen viel Aufbauarbeit statt, die das Fundament für die weitere Entwicklung des Klubs legen soll. Insgesamt ziehen die Verantwortlichen ein rundum positives Fazit.

„Wir standen im vergangenen Sommer vor vielen und schwierigen Herausforderungen um innerhalb von kürzester Zeit in die Saison starten zu können. Dass dies so gut gelungen ist, haben wir der beeindruckenden Unterstützung zu verdanken, die wir bekommen haben. Wir hoffen, dass alle Beteiligten stolz auf das bislang erreichte sind und können uns nur aus vollem Herzen für die großartige Unterstützung bedanken.“ erklärt Wolfgang Heyder und betont: „Gleichwohl stehen wir immer noch erst am Anfang und haben auch in Zukunft viele Aufgaben zu meistern. Unser Ziel ist natürlich in allen Bereichen besser zu werden – dafür sind wir Leistungssportler, das treibt uns an. Der zentrale Motor ist neben der allgemeinen Professionalisierung und der Entwicklung einer eigenen Identität selbstverständlich die weitere sportliche Entwicklung.“

Florian Gut ergänzt: „Wir wollen gerne unsere bisherige Mannschaft bestmöglich zusammenhalten und über die nächsten Jahre kontinuierlich weiterentwickeln. Dazu gehört besonders auch die individuelle Entwicklung junger Spieler, was nicht nur ein Herzensanliegen aller Beteiligter ist, sondern für uns auch der zentrale Schlüssel für den nachhaltigen Erfolg dieses Standorts. Zugleich wollen wir uns aber auch qualitativ verstärken und damit unsere Chancen in der Liga erhöhen. Schließlich wollen wir als Mannschaft jedes Jahr erfolgreicher werden und in den nächsten zwei Jahren in die ProA aufsteigen.“

Während die Gespräche mit den Spielern momentan erst schrittweise Anlaufen, stehen in anderen Bereichen schon einzelne Veränderungen an:
– Der bisherige Verantwortliche für den Businessclub, Markus Loch, scheidet Ende März aus dem Unternehmen aus. Die Geschäftsführung und die Gesellschafter der Basketball Löwen bedanken sich an dieser Stelle zuerst einmal für das große Engagement und die wichtige geleistete Arbeit. Für neue Sponsoring-Anfragen stehen die beiden Geschäftsführenden Gesellschafter Wolfgang Heyder und Florian Gut als Ansprechpartner bereit. In den nächsten Wochen folgen dann die näheren Informationen zu den anstehenden Sponsorenveranstaltungen in der Vorbereitung der nächsten Saison.
– Die Zusammenarbeit mit den Thuringia Bulls soll weiter intensiviert werden. Bereits in den letzten Monaten profitierten die Basketball Löwen vielschichtig von der Kooperation mit dem amtierenden Deutschen Meister und Champions League Sieger im Rollstuhlbasketball. Im Austausch mit den Verantwortlichen der Bulls zeigte sich in den letzten Monaten deutlich, dass die beiden Klubs in der Zukunft noch enger zusammenarbeiten wollen. Nähere Infos dazu folgen in Kürze im Rahmen einer gemeinsamen Kommunikation.
– Auch die Kooperation mit den Partnern im Nachwuchsbereich soll weiter intensiviert werden. Gerade auch in der Förderung von Jugendleistungsspielern wollen die Löwen noch stärker investieren. Dazu gehört auch die gemeinsame Entscheidung mit den Verantwortlichen der beiden Erfurter Nachwuchsvereine (USV Erfurt und BC Erfurt) zukünftig in den Altersstufen U14 und U12 auch unter dem Namen „Basketball Löwen“ in der Mitteldeutschen Liga anzutreten. Die Mitteldeutsche Liga vereint die zehn stärksten Nachwuchsprogramm der drei Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

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