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Doppeltes Pokalfinale für den BC Erfurt

Am Samstag fand im Erfurter Sportgymnasium ein besonderer Höhepunkt statt. Der BC Erfurt stand gleich zweimal im Finale der Pokalwettbewerbe des Thüringer Basketball Verbandes. Um 15 Uhr spielte das Erfurter Damenteam im Finale um den Thüringer Pokal gegen die USV VIMODROM Baskets Jena. Um 18 Uhr startete das Finalspiel der Herren gegen den BBC Mühlhausen 2010. Die 250 Fans sahen zwei tolle Partien, die beste Werbung für den Basketball-Sport in Thüringen waren.

Im Kampf um den Thüringer Pokal der Damen starteten die Spielerinnen von Trainerin Toni Schönau mit viel Schwung gegen die Gastmannschaft, die als höherklassiges Regionalligateam natürlich die Favoritenrolle innehatte. Die BCE-Damen gestalteten das erste Viertel äußerst ausgeglichen (11:15), mussten die starken Gegnerinnen jedoch bis zur Halbzeit etwas davon ziehen lassen (21:43). In der zweiten Halbzeit gaben sich die Erfurter Spielerinnen nicht geschlagen, sondern hielten weiterhin mit viel Engagement dagegen. Das Jenaer Team von Trainer Thomas Fritsche spielte jedoch erfolgreich die eigenen Stärken aus und entschied die Partie am Ende deutlich mit 84:42 für sich. Bei der gemeinsamen Siegerehrung bekam zuerst die Erfurter Leistungsträgerin Constanze Sakriß die Auszeichnung als beste Werferin der regulären Oberliga Saison überreicht. Anschließend wurde Annika Schwarz als MVP-Spielerin des Pokalfinales ausgezeichnet. Die 19-Jährige war in der Regionalliga-Saison eine wichtige Leistungsträgerin im Team der USV VIMODROM Baskets Jena und überzeugte auch im Pokalfinale als vielseitige und treffsichere Spielerin. Zum feierlichen Abschluss durften sich die Jenaer Spielerinnen über die Überreichung des Pokals freuen.

Die Trainerin der Damenmannschaft des BC Erfurt, Toni Schönau, äußerte sich nach dem Saisonhöhepunkt vor toller Fan-Kulisse lobend: „Glückwunsch an das Jenaer Team, die eine starke Leistung zeigten und verdient gewonnen haben! Gleichzeitig bin ich auf meine Spielerinnen stolz, die eine klasse Entwicklung hingelegt haben. Insgesamt war diese Saison das Level in der Thüringer Oberliga deutlich höher als in den letzten Jahren. Wir haben uns gut behauptet und sind als Team zusammengewachsen. Besonders freut mich, dass sich unsere erfahrenen Spielerinnen so unterstützend um die Jugendspielerinnen kümmern. Dadurch haben wir eine tolle Chemie im Team. Natürlich profitieren wir dabei sehr von der guten Zusammenarbeit mit unserem Partnerverein USV Erfurt, der eine hervorragende Arbeit in der weiblichen Nachwuchsförderung macht.“

Im Thüringer Pokalfinale der Herren empfing der BC Erfurt die Oberligamannschaft des BBC Mühlhausen 2010. Im Team der beiden Spielertrainer Christopher Neudecker und Marian Beese standen die Erfurter Regionalligaspieler, deren Stammverein der BC Erfurt ist. Im 2. Regionalligateam sind auch einige Nachwuchsspieler des USV Erfurt, die jedoch im Pokalwettbewerb nicht für den BC Erfurt einsatzberechtigt sind. Gleichwohl gingen die Erfurter als Favorit in die Partie und wurden dieser Rolle auch gerecht. Das erste Viertel gewann die Heimmannschaft mit 18:13. Zur Halbzeit erhöhten die Hausherren den Vorsprung auf 39:26. Mit 26:16 ging das dritte Viertel deutlich an die Erfurter, die damit vor dem Schlussabschnitt mit 23 Punkten führten (65:42). Auch das letzte Viertel gewannen die Erfurter und holten sich mit dem 83:58-Erfolg den Thüringer Pokal. Bei der Siegerehrung kürte der Thüringer Verbandspräsident Thomas Fritsche den 16-jährigen Nachwuchsspieler Musa Abra zum MVP und bedankte sich bei den ehrenamtlichen Helfer*innen rund um BCE-Vereinsvorstand Marc Reimschüssel für die gelungene Organisation der beiden Finalspiele. Anschließend feierte die Erfurter Mannschaft gemeinsam mit den Fans den Pokalsieg.

Christopher Neudecker äußerte sich als Trainer des BC Erfurt positiv über den Saisonverlauf und sieht den Pokalsieg als krönenden Abschluss für das eigene Team: „Wir haben uns in der Hinrunde der Regionalliga sehr schwer getan, uns dann aber zunehmend gesteigert und sechs der letzten neun Ligaspiele gewonnen. Der Pokalsieg ist natürlich eine schöne Bestätigung der positiven Entwicklung. Dabei ist mir wichtig, den großen Anteil der Spieler zu betonen, die heute nicht dabei sein konnten wie unsere erfahrenen Akteure Tobias Bode und Dirk Rothberger, sowie die Nachwuchsspieler des USV Erfurt.“

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